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Das Wildnisgebiet

Das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal bewahrt mit dem Urwald Rothwald den größten Urwaldrest des gesamten Alpenbogens und ist seit 2017 UNESCO-Weltnaturerbe.

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Exkursionen

Exkursionen in das Wildnisgebiet bieten die Möglichkeit die Wildnis hautnah zu erleben.

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Haus der Wildnis

Dem Urwald so nah wie nie! Das Haus der Wildnis und seine Ausstellunggeben dank moderner Technik einmalige Einblicke in den größten Urwald des Alpenbogens.

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Über uns

Die Schutzgebietsverwaltung des Wildnisgebietes Dürrenstein-Lassingtal hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen eine emotionale Verbundenheit mit der Natur zu ermöglichen.

Auftakt zum Forschungsprojekt Gesäuse im Fluss

Wildnisgebiet
Projekt
Forschungsprojekt widmet sich dem Schutz und der Wiederherstellung alpiner Flusslandschaften.

Mit großem Interesse ist am 3. Februar 2026 das neue Forschungsprojekt „Gesäuse im Fluss“ gestartet.(Unterstützt von der Österr. Akademie der Wissenschaften) Rund 50Teilnehmer:innen waren beim Stiegenwirt in Palfau dabei, um sich über Ziele, Forschungsschwerpunkte und regionale Auswirkungen zu informieren. Das Projektwidmet sich dem Schutz und der Wiederherstellung alpiner Flusslandschaften sowie der Entwicklung naturbasierter Lösungen für Nutzungskonflikte im Bereich von Enns, Salza und Lassingbach.

 

Nach der Begrüßung stellten die Projektpartner – darunter BOKU Wien, Nationalpark Gesäuse, Wildnisgebiet Dürrenstein‑Lassingtal und der UNESCO Global Geopark Steirische Eisenwurzen – die wissenschaftlichen und regionalen Schwerpunkte vor. Besonders im Fokus stehen hydrodynamische Prozesse, die Bedeutung intakter Sedimenthaushalte sowie Strategien, um Schutzgebiete, Wasserkraft und Hochwasserschutz besser miteinander zu vereinbaren.

 

Einen vertieften Einblick in die ökologische Bedeutung von Salza und Enns gab Thomas Friess (Ökoteam Graz). Er zeigte, warum diese Flusssysteme zu den wertvollsten Österreichs zählen – etwa als Lebensraum für seltene Arten wie Flussuferläufer oder Deutsche Tamariske.

 

Im Anschluss stellte Peter Flödl (BOKU) zentrale Forschungsinhalte vor, darunter Analysen zu Klimawandel-Effekten, Mikroplastik-Einträgen und Möglichkeiten zur Einbindung der Bevölkerung über Citizen Science.

 

„Gesäuse im Fluss“ ist Teil des Earth System Sciences-Förderprogramms und wird in einer der ökologisch bedeutendsten Regionen Österreichs umgesetzt. Die Kombination aus Schutzgebieten, Forschung und regionalem Know-how ermöglicht Modelllösungen mit hoher Relevanz für den gesamten Alpenraum.

Das Projektteam bei derAuftaktveranstaltung von links nach rechts 2. Reihe: Verena Lugbauer und Oliver Gulas-Wöhri (beide Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen), Herbert Wölger(Nationalpark Gesäuse), Christoph Leditznig (Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal), Laura Vinter (Nationalpark Gesäuse), Christian Scheucher (Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal), Alexander Maringer(Nationalpark Gesäuse), Peter Flödl und Lena Bittmann (Universität für Bodenkultur)Reihe vorne: Mitarbeitende Student*innen der BOKU im Projekt (c) NUP Eis

Titelfoto: Julia Altpfart