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Das Wildnisgebiet

Das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal bewahrt mit dem Urwald Rothwald den größten Urwaldrest des gesamten Alpenbogens und ist seit 2017 UNESCO-Weltnaturerbe.

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Exkursionen

Exkursionen in das Wildnisgebiet bieten die Möglichkeit die Wildnis hautnah zu erleben.

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Über uns

Die Schutzgebietsverwaltung des Wildnisgebietes Dürrenstein-Lassingtal hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen eine emotionale Verbundenheit mit der Natur zu ermöglichen.

Lange Nacht der Forschung 2026

Wildnisgebiet
News
Am 24. April 2026 öffnet die Lange Nacht der Forschung von 17:00 bis 23:00 Uhr Einblicke in Wissenschaft, Forschung und Innovation. Besuchen Sie die Station des Wildnisgebietes in Wieselburg.

Wissenschaft verstehen – Zusammenhänge sichtbar machen

Wissenschaft lebt vom Beobachten, vom Vergleichen und vom langfristigen Denken. Sie entsteht nicht nur im Labor, sondern überall dort, wo Zusammenhänge sichtbar werden und Prozesse verstanden werden können.

Am 24. April 2026 wird die Region Wieselburg und Ybbs‑Persenbeug Teil dieses offenen Zugangs zur Wissenschaft. Zwischen 17:00 und 23:00 Uhr lädt die Lange Nacht der Forschung dazu ein, Einblick in aktuelle Fragestellungen aus Wissenschaft, Forschung und Innovation zu erhalten. Fundiert und bei freiem Eintritt.

Lange Nacht der Forschung ©Schafranek

Forschung in der Region

In Wieselburg und Umgebung öffnen zahlreiche Forschungs‑ und Bildungseinrichtungen ihre Türen. Dazu zählen das TFZ Wieselburg‑Land, das Bundesamt für Wasserwirtschaft in Petzenkirchen, Josephinum Research, der Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt sowie das VERBUND‑Kraftwerk Ybbs‑Persenbeug. Gemeinsam zeigen sie, wie vielfältig Forschung in der Region verankert ist und welchen Beitrag sie zum Verständnis gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen leistet.

Die Lange Nacht der Forschung folgt dabei keinem Eventcharakter, sondern einer klaren Idee: Wissenschaft sichtbar zu machen, Fragen zuzulassen und Wissen einzuordnen. Besucher*innen erhalten Einblick in Arbeitsweisen, Denkprozesse und langfristige Perspektiven.

Forschung im Wildnisgebiet ©Wildnisgebiet/K. Pfligl

Forschung aus der Wildnis: Unsere Station

An unserer Station am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt widmen wir uns gemeinsam mit dem Haus der Wildnis der Frage, welche Rolle Wildnisgebiete als Referenzflächen für Forschung spielen. Im Mittelpunkt steht das Wildnisgebiet, ein Raum, in dem natürliche Prozesse ohne steuernde Eingriffe ablaufen dürfen.

Wir zeigen, wie Forschung in der Wildnis funktioniert: durch langfristige Beobachtung, durch das Erfassen von Veränderungen im Wald, durch das Lesen von Spuren und Strukturen. Themen wie Waldentwicklung, Biodiversität, Resilienz und natürliche Dynamiken werden dabei nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil zusammenhängender Prozesse.

Forschung aus der Wildnis bedeutet auch, Unsicherheiten auszuhalten und Entwicklungen nicht vorzugeben. Gerade dadurch entstehen Vergleichswerte, die für das Verständnis bewirtschafteter Landschaften ebenso wichtig sind wie für gesellschaftliche Debatten über den Umgang mit Natur.

Lange Nacht der Forschung ©Schafranek

Wissenschaft als Teil des Alltags

Das Motto „Mitmachen, Staunen, Entdecken“ beschreibt nicht spektakuläre Effekte, sondern den Zugang zur Wissenschaft als offenen Prozess. Forschung wird als Teil unseres Alltags begreifbar, als Grundlage für Entscheidungen, als Orientierungshilfe und als Werkzeug, um komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen.

Seit ihrer ersten Durchführung im Jahr 2005 findet die Lange Nacht der Forschung alle zwei Jahre statt und hat sich als bundesweites Format etabliert, das Wissenschaft verständlich und zugänglich vermittelt.

Weiterführende Informationen

Aktuelle Programmdetails und Informationen zu unserer Station finden Sie unter:

👉Lange Nacht der Forschung https://langenachtderforschung.at/station/5563