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Das Wildnisgebiet

Das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal bewahrt mit dem Urwald Rothwald den größten Urwaldrest des gesamten Alpenbogens und ist seit 2017 UNESCO-Weltnaturerbe.

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Exkursionen

Exkursionen in das Wildnisgebiet bieten die Möglichkeit die Wildnis hautnah zu erleben.

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Über uns

Die Schutzgebietsverwaltung des Wildnisgebietes Dürrenstein-Lassingtal hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen eine emotionale Verbundenheit mit der Natur zu ermöglichen.

Fachlicher Austausch zwischen Artenschutz und Klimaforschung

Wildnisgebiet
Artikel
Wie gelingt der Erhalt bedrohter Arten? Welche Daten helfen, Veränderungen im Klima langfristig zu dokumentieren? Ein Besuch in Wien führte die Schutzgebietsverwaltung zu zwei Einrichtungen, die sich mit diesen Fragen beschäftigen.

Im Juni 2026 besuchte das Team der Schutzgebietsverwaltung das Projekt LIFE-Boat 4 Sturgeon auf der Donauinsel in Wien. Die schwimmende Aufzuchtstation ist Teil eines internationalen Artenschutzprojekts, das den Erhalt der vier verbliebenen Donaustörarten zum Ziel hat. Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch zu Wiederansiedelungsprojekten, genetischen Fragestellungen, Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Ebenso wertvoll war die Möglichkeit, Erfahrungen mit anderen Naturschutzakteuren zu teilen und die Begeisterung für den Schutz seltener Arten miteinander zu verbinden.

Jakob Neuburg, Universität für Bodenkultur, stellte das Artenschutzprojekt näher vor. ©Wildnisgebiet/Katharina Pfligl
Das Projekt LIFE-Boat 4 Sturgeon arbeitet daran, genetisch vielfältige Bestände aufzubauen, Jungfische aufzuziehen und langfristig die Populationen in der Donau zu stärken.©Wildnisgebiet/Katharina Pfligl
Störe zählen zu den am stärksten bedrohten Fischgruppen der Welt. ©Wildnisgebiet/Katharina Pfligl
Von 2022 bis 2030 sind sechs Maßnahmen geplant, um die Störarten Sterlet, Waxdick, Sternhausen und Hausen zu retten. ©Wildnisgebiet/Katharina Pfligl

Anschließend besuchte die Schutzgebietsverwaltung die GeoSphere Austria auf der Hohen Warte. Die Institution zählt zu den zentralen Einrichtungen für Wetter, Klima, Geologie und geowissenschaftliche Forschung in Österreich. Während einer Führung durch den Messgarten erhielt das Team Einblicke in die Erfassung meteorologischer Daten. Auch der Aufstieg eines Wetterballons konnte beobachtet werden.

Die Schutzgebietsverwaltung zu Besuch bei GeoSphere Austria. ©Wildnisgebiet/Katharina Pfligl
Bei passender Witterung wird täglich der Aufstieg eines Wetterballons durchgeführt. ©Wildnisgebiet/Katharina Pfligl

Ein weiterer Schwerpunkt war der fachliche Austausch zu Klimafolgenforschung, Monitoringprogrammen und der langfristigen Dokumentation von Umweltveränderungen. Gerade für Schutzgebiete sind verlässliche Datenreihen von großer Bedeutung. Sie helfen dabei, Entwicklungen zu verstehen, Veränderungen einzuordnen und naturschutzfachliche Entscheidungen auf eine belastbare Grundlage zu stellen.

Führung durch den Messgarten. ©Wildnisgebiet/Katharina Pfligl

Der Besuch zeigte, wie eng Artenschutz, Forschung und Monitoring miteinander verbunden sind. Ob bei der Erhaltung bedrohter Fischarten in der Donau oder bei der Beobachtung klimatischer Entwicklungen: Langfristige Datenerhebung, wissenschaftliche Zusammenarbeit und der Austausch von Erfahrungen bilden wichtige Grundlagen für den Schutz natürlicher Lebensräume.