Im Juni 2026 besuchte das Team der Schutzgebietsverwaltung das Projekt LIFE-Boat 4 Sturgeon auf der Donauinsel in Wien. Die schwimmende Aufzuchtstation ist Teil eines internationalen Artenschutzprojekts, das den Erhalt der vier verbliebenen Donaustörarten zum Ziel hat. Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch zu Wiederansiedelungsprojekten, genetischen Fragestellungen, Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Ebenso wertvoll war die Möglichkeit, Erfahrungen mit anderen Naturschutzakteuren zu teilen und die Begeisterung für den Schutz seltener Arten miteinander zu verbinden.
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Anschließend besuchte die Schutzgebietsverwaltung die GeoSphere Austria auf der Hohen Warte. Die Institution zählt zu den zentralen Einrichtungen für Wetter, Klima, Geologie und geowissenschaftliche Forschung in Österreich. Während einer Führung durch den Messgarten erhielt das Team Einblicke in die Erfassung meteorologischer Daten. Auch der Aufstieg eines Wetterballons konnte beobachtet werden.
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Ein weiterer Schwerpunkt war der fachliche Austausch zu Klimafolgenforschung, Monitoringprogrammen und der langfristigen Dokumentation von Umweltveränderungen. Gerade für Schutzgebiete sind verlässliche Datenreihen von großer Bedeutung. Sie helfen dabei, Entwicklungen zu verstehen, Veränderungen einzuordnen und naturschutzfachliche Entscheidungen auf eine belastbare Grundlage zu stellen.
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Der Besuch zeigte, wie eng Artenschutz, Forschung und Monitoring miteinander verbunden sind. Ob bei der Erhaltung bedrohter Fischarten in der Donau oder bei der Beobachtung klimatischer Entwicklungen: Langfristige Datenerhebung, wissenschaftliche Zusammenarbeit und der Austausch von Erfahrungen bilden wichtige Grundlagen für den Schutz natürlicher Lebensräume.
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