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Das Wildnisgebiet

Das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal bewahrt mit dem Urwald Rothwald den größten Urwaldrest des gesamten Alpenbogens und ist seit 2017 UNESCO-Weltnaturerbe.

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Erleben

Exkursionen in das Wildnisgebiet bieten die Möglichkeit die Wildnis hautnah zu erleben.

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Über uns

Die Schutzgebietsverwaltung des Wildnisgebietes Dürrenstein-Lassingtal hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen eine emotionale Verbundenheit mit der Natur zu ermöglichen.

Naturtourismus zwischen Erlebnis und Verantwortung

Wildnisgebiet
News
Wie kann Naturtourismus Menschen für die Natur begeistern und gleichzeitig sensible Lebensräume schützen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 7. Naturparkforums der Steirischen Eisenwurzen, bei dem Expert*innen aktuelle Herausforderungen und Chancen für die Region diskutierten.

Bereits zum siebten Mal lud der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen zum Naturparkforum nach St. Gallen. Unter dem Titel „Was ist los mit dem Naturtourismus?“ diskutierten Fachleute aus Tourismus, Wissenschaft und Schutzgebietsmanagement über die Zukunft nachhaltiger Naturerlebnisse in der Region.

Nach der Begrüßung durch Geschäftsführer Oliver Gulas-Wöhri führte Moderator Richard Bauer durch den Abend. Auf dem Podium beleuchteten Jaqueline Egger vom Tourismusverband Gesäuse, Gastgeberin Simone Graf, Ursula Kopp von der Wirtschaftsuniversität Wien sowie Katharina Pfligl vom Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal unterschiedliche Perspektiven auf die Entwicklung des Naturtourismus.

Ein zentrales Thema war die Frage, wie Naturerlebnisse gestaltet werden können, ohne die sensiblen Lebensräume der Region zu beeinträchtigen. Einigkeit herrschte darüber, dass Schutzgebiete, Besucherlenkung und Bewusstseinsbildung eine wesentliche Grundlage für einen nachhaltigen Naturtourismus bilden. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Nachfrage nach authentischen Naturerlebnissen steigt und damit auch die Verantwortung wächst, entsprechende Angebote naturverträglich zu gestalten.

Die Region Gesäuse und Steirische Eisenwurzen verfügt dabei über besondere Voraussetzungen. Schutzgebiete, naturnahe Flusslandschaften, Wildwassersport auf der Salza und das Naturnachtgebiet mit einem der dunkelsten Sternenhimmel Österreichs bieten einzigartige Naturerlebnisse. Diese Qualitäten bilden die Grundlage für touristische Angebote, die gemeinsam mit der Region entwickelt werden und den Schutz der Natur in den Mittelpunkt stellen.

Besonders erfreulich war die aktive Beteiligung des Publikums. Zahlreiche Fragen und Wortmeldungen zeigten, wie groß das Interesse an der zukünftigen Entwicklung von Naturtourismus und Schutzgebieten in der Region ist. Der Austausch machte deutlich, dass tragfähige Lösungen nur durch die Zusammenarbeit von Tourismus, Schutzgebieten, Wissenschaft und Bevölkerung entstehen können.

Interessiertes Publikum beim Naturparkforum 2026 ©NUP Eis - Nachbagauer

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Titelfoto: ©NUP Eis - Nachbagauer

Die Mitwirkenden beim Naturparkforum – von links nach rechts: Oliver Gulas-Wöhri (GF Natur- und Geopark), Jaqueline Egger ( GF TV Gesäuse), Simone Graf (Gastgeberin im Gesäuse), Katharina Pfligl (St. GF Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal), Ursula Kopp (Wirtschaftsuniversität Wien), Moderator Richard Bauer