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Das Wildnisgebiet

Das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal bewahrt mit dem Urwald Rothwald den größten Urwaldrest des gesamten Alpenbogens und ist seit 2017 UNESCO-Weltnaturerbe.

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Erleben

Exkursionen in das Wildnisgebiet bieten die Möglichkeit die Wildnis hautnah zu erleben.

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Über uns

Die Schutzgebietsverwaltung des Wildnisgebietes Dürrenstein-Lassingtal hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen eine emotionale Verbundenheit mit der Natur zu ermöglichen.

BiKoS: Forschung verbindet Niederösterreichs Großschutzgebiete

Wildnisgebiet
Projekt
Im Rahmen des Projektes BiKoS arbeiten Nationalparke, Biosphärenpark und Wildnisgebiet eng zusammen. Im Fokus stehen gemeinsame Kartierungen von Fledermäusen und Laufkäfern sowie der fachliche Austausch für einen wirksamen Naturschutz.

Forschungsprojekt zur Erhebung der Fledermäuse und Laufkäfer in Niederösterreich gestartet

Die vier niederösterreichischen Großschutzgebiete hoffen auf neue Nachweise

Im Projekt „BiKoS – Biodiversität, Kooperation und Synergien in den NÖ Großschutzgebieten“ arbeiten der Nationalpark Donau-Auen, der Nationalpark Thayatal, das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal und der Biosphärenpark Wienerwald erneut eng zusammen. Im Mittelpunkt stehen der fachliche Austausch zwischen den Schutzgebieten sowie gemeinsame Erhebungen zu ausgewählten Indikatorgruppen, die neue Einblicke in die Artenvielfalt unterschiedlicher Landschaftsräume Niederösterreichs ermöglichen. Ein Fokus liegt diesmal auf Fledermäusen und Laufkäfern.

Vier Großschutzgebiete in Niederösterreich bündeln im Projekt „BiKoS“, gefördert im Programm Ländliche Entwicklung mit Unterstützung des Landes Niederösterreich sowie der Europäischen Kommission einmal mehr ihre Erfahrungen aus Forschung, Monitoring und Gebietsmanagement.
Ziel dabei ist es, Wissen künftig noch stärker über Schutzgebietsgrenzen hinweg zu teilen, bewährte Methoden aus bereits umgesetzten Projekten gemeinsam weiterzuentwickeln und dort Synergien zu nutzen, wo die Schutzgebiete vor ähnlichen naturschutzfachlichen Fragestellungen stehen.

 Ein zentraler Schwerpunkt von BiKoS liegt auf gemeinsamen Kartierungen ausgewählter Artengruppen im Nationalpark Donau-Auen, Nationalpark Thayatal, Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal und Biosphärenpark Wienerwald. Dabei stehen insbesondere Fledermäuse und Laufkäfer im Fokus, wobei auch gefährdete und besonders geschützte Arten erfasst werden sollen. Sie eignen sich besonders gut als sogenannte Indikatorgruppen, da ihre Vorkommen und Artengemeinschaften Rückschlüsse auf die Qualität und Beschaffenheit ihrer Lebensräume ermöglichen. Während Fledermausarten sehr unterschiedliche Ansprüche etwa an Waldstrukturen, Quartiere und Jagdlebensräume stellen, reagieren viele Laufkäfer sensibel auf Veränderungen der Vegetation, der Bodenverhältnisse und anderer Standortbedingungen.

 

Fledermausmonitoring mittels behutsamem Netzfang, © Valerie Christ.

Gemeinsam Forschen für eine einheitliche Datenbasis

 Die Erhebungen werden in allen vier Schutzgebieten nach vergleichbaren fachlichen Ansätzen durchgeführt. Dadurch entstehen nicht nur aktuelle Artenlisten für die einzelnen Partner, sondern auch Daten, die einen direkten Vergleich ermöglichen: Welche Arten kommen in mehreren Schutzgebieten vor, welche sind an bestimmte Lebensräume gebunden und wo zeigen sich besonders artenreiche odernaturschutzfachlich bedeutsame Artengemeinschaften? Wie hoch ist der Anteil am Gesamtbestand in Niederösterreich?

 Die vier Projektpartner bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit: Die jeweiligen Schutzgebiete repräsentieren verschiedene charakteristische Landschafts- und Lebensräume Niederösterreichs und verfügen dabei über langjährige Erfahrungen in der Erfassung und im Schutz ihrer Tier- und Pflanzenwelt. Diese Vielfalt eröffnet die Möglichkeit, Fragestellungen nicht nur innerhalb eines einzelnen Gebiets zu betrachten, sondern Ergebnisse miteinander zu vergleichen und in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Erkenntnisse aus einem Schutzgebiet können so auch für die Arbeit in den anderen Gebieten relevant werden und zu einem umfassenderen Bild der biologischen Vielfalt im Bundesland beitragen – etwa bei der Wahlgeeigneter Erhebungsmethoden, der Interpretation von Monitoringdaten oder der Ableitung von Maßnahmen für besonders schützenswerte Arten und Lebensräume.

 Die Kartierungen sind bereits in vollem Gange. Im Laufe des Herbstes werden erste Ergebnisse erwartet. Die spannendsten Arten sollen auf den Social Media -Plattformen aller vier Schutzgebiete gepostet werden. Also gilt: wer es nicht verpassen will, folgt ihnen auf Facebook und Instagram.

 

Titelfoto: Der Goldglänzende Laufkäfer (Carabus auronitens) kommt in allen vier Großschutzgebieten vor, © WolfgangThomas.

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