Weltnaturerbe bekommt Zentrum!

Mit 7. Juli 2017 wurde das einzige Wildnisgebiet Österreichs, das Wildnisgebiet Dürrenstein im Bezirk Scheibbs, gemeinsam mit dem oberösterreichischen Nationalpark Kalkalpen von der UNESCO zum ersten Weltnaturerbe Österreichs erklärt. Dieses einmalige Schutzgebiet steht damit in einer Reihe mit dem Grand Canyon, dem Yellowstone Nationalpark oder den Dolomiten.

Um dieser hohen Auszeichnung gerecht zu werden, hat sich das Land Niederösterreich gemeinsam mit privaten Unterstützern, insbesondere aus der Wirtschaft, entschlossen, ein Weltnaturerbezentrum zu errichten.

Unter dem Titel Weltnaturerbezentrum soll auch mit Unterstützung der Gemeinde und der Verwaltung des Wildnisgebietes in Lunz am See dieses Zentrum errichtet werden. Die Planungen durch das Architektenbüro Maurer & Partner sind jetzt soweit abgeschlossen, dass die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert werden können.

Die Kosten für das Weltnaturerbezetnrum betragen 5 Mio. €, wovon 50 % vom Land Niederösterreich im Rahmen des Programms zur Ländlichen Entwicklung bereit gestellt werden.

UNTERSTÜTZEN SIE UNS BITTE BEIM BAU DES WELTNATURERBEZENTRUMS

Im Weltnaturerbezentrum soll eine attraktive und zum Teil interaktive Ausstellung jung und alt für die Schönheiten und Besonderheiten der Natur und im Besonderen des Weltnaturerbes sensibilisieren. Moderne Medien wie Augmented Reality oder Virtual Reality werden es den BesucherInnen ermöglichen in das Wildnisgebiet einzutauchen.

LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf:
„Die Errichtung des Weltnaturerbezentrums ist ein konsequenter Schritt unserer Naturschutzarbeit in Niederösterreich, die darauf abzielt, die Schönheiten, aber auch die Probleme unserer Natur den BesucherInnen nahe zu bringen. Wir sehen das Zentrum als wichtigen Impuls für die Region“
 
Architekt Christoph Maurer:
„In der vom Menschen unberührten Natur herrscht Willkür und Ordnung zugleich. Es war mir wichtig das Weltnaturerbezentrum in Lunz am See in seiner Architektursprache so erscheinen zu lassen, dass Willkür und Ordnung einen Einklang finden. In meiner Laufbahn zählt das Haus der Wildnis zu einem meiner spannendsten Projekte.“
 
Dr. Gerhard Heiligenbrunner:
„Das Weltnaturerbezentrum ist nicht nur ein Projekt der Region, sondern es wird über die nationalen Grenzen hinaus wirken, da es in Europa noch kein Naturerbezetnrum gibt.“
 
GF Dr. Christoph Leditznig:
„Die Herausforderung für die Wildnisgebietsverwaltung bzw. für die Gestalter des Zentrums liegt darin, dieses einzigartige Schutzgebiet in einer Weise zu präsentieren, diedieser Einmaligkeit auch gerecht wird.“
 

 

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