Kartierung sämtlicher Microlepidoptera im Wildnisgebiet Dürrenstein

DI Mag Dr. Wolfgang Stark (2018) Kartierung sämtlicher Microlepidoptera im Wildnisgebiet Dürrenstein PDF-Download

Ziele der 3-jährigen Untersuchung: 

• Nachweis einer möglichst großen Zahl von Arten 

• Nachweis von typischen Arten, also besonders alpine, subalpine Arten sowie bekannte „Besonderheiten“ der Ostalpen 

• Exakte Verortung 

• Möglichst fehlerfreie Determination 

• Abschätzung des Standes der Erkundung und Ausblick 

Nachweise und Determination erfolgten durch Pheromone, Zucht von Minen, Begehungen am Tag und Leuchtnächte. Die Determinationen wurden durch genetische Untersuchungen abgesichert. Viele Arten Niederösterreichs konnten nach Jahrzehnten wieder nachgewiesen werden, rund 10 Arten wurden neu für Niederösterreich entdeckt. 

Die nachgewiesenen 328 Arten bilden den Hauptteil der Microlepidopteren Fauna des Wildnisgebietes. Dennoch ist mit einer deutlich höheren Gesamtzahl zu rechnen. In diesem Zusammenhang ist der Nationalpark Kalkalpen sehr hilfreich. Diese Gebiet ist über Jahrzehnte extrem intensiv kartiert worden und es konnten hier ca. 750 Arten an Microlepidoptera nachgewiesen werden. Da zahlreiche Arten der tieferen Lagen dieses Gebietes und zugleich einige Arten der Höhenlagen wegfallen, kann für das Wildnisgebiet Dürrenstein wohl mit 500, eventuell bis 550 Arten gerechnet werden. 

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