Einfluss von Schalenwild auf die Waldverjüngung im Wildnisgebiet Dürrenstein 2004 bis 2010 (Ergebnisse aus dem Kontrollzaun-Vergleichsflächenverfahren, Hundsau und Rothwald)

Prof. Dr. F. Reimoser, Dr. S. Reimoser (2010) Einfluss von Schalenwild auf die Waldverjüngung im Wildnisgebiet Dürrenstein 2004 bis 2010 (Ergebnisse aus dem Kontrollzaun-Vergleichsflächenverfahren, Hundsau und Rothwald) PDF-Download

19 Vergleichsflächenpaare davon 9 Paare in Hundsau und 10 Paare im Rothwald wurden untersucht. Die Entwicklungstendenz der Verbisshäufigkeit wurde wie folgt ermittelt: 

Der Verbissdruck (Ganzjahres-Verbissprozent) ist von 2004 bis 2007 von 22% auf 17% abgesunken und 2010 wieder auf 22% angestiegen. Der Verbiss im Frühjahr/Sommer (frischer Verbiss) hat insgesamt von 15% auf 2% abgenommen. 

Niveau des Wildeinflusses: Eine Überschreitung der Toleranzgrenze liegt nach 6-jährigem Einfluss nicht vor. Die Beurteilung der Auswirkungen des Schalenwildes auf die Waldverjüngung ergab einen im Österreichvergleich unterdurchschnittlichen „Schadensanteil“ von 42%. Während in der Hundsau 44% „Wildschaden“ auftraten, wurde im Rothwald auf 40% der Vergleichsflächen „Schaden“ festgestellt. „Nutzen“ durch Wildeinfluss: Bei Berücksichtigung aller Flächen ergaben sich in der Hundsau 11% und im Rothwald 0%, für beide Gebiete gemeinsam 5% „Nutzen“. Vergleichsflächenpaare bei denen sowohl Indikatoren mit „Schaden“ als auch Indikatoren mit „Nutzen“ gleichzeitig auftreten, kamen bisher nicht vor. 

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