Archiv der Kategorie: News aus dem Wildnisgebiet

Die jungen Habichtskäuze sind frei

Die jungen Habichtskäuze sind frei! Im Zuge des Habichtskauz-Wiederansiedlungsprojektes wurden nun im zehnten Freilassungsjahr alle jungen Habichtskäuze der heurigen Saison freigelassen. Die Jungvögel stammen aus den Eulen- und Greifvogelstationen OAW Linz (2) und EGS Haringsee (2), aus der Schweiz (2), aus Nürnberg (2), aus dem Steinbichl (2) sowie aus Bruck an der Mur (2). Solange die Jungvögel das selbständige Erbeuten ihrer Nahrungstiere perfektionieren, wird Futter auf Futtertischen angeboten. Die Jungvögel besuchen weiterhin die Futtertische, was die Videos von Wildnisgebietsmitarbeiter Franz Aigner eindrucksvoll belegen. Großen Dank an alle Beteiligten des Projektes und alles Gute für die jungen Habichtskäuze!



Eine Führung der ganz besonderen Art

von Julia Engelbrechtsmüller.

Als Redakteurin für Blühendes Österreich durfte ich mit meiner Familie an der Wanderung “Vom Ei in die Wildnis” im Wildnisgebiet Dürrenstein teilnehmen.

Ich wusste, dass die Gegend wunderschön ist und habe mich im Vorfeld auch über die Eulen, um die es bei dieser Wanderung geht, informiert, doch die Wanderung hat all meine Erwartungen übertroffen!

Die herrliche Natur in ihrer ganzen Pracht in Kombination mit dem geballten Fachwissen von Frau Dr. Ingrid Kohl, der Leiterin der Wanderung, und Frau Regina Riegler vom Tiergarten Schönbrunn, haben alle Teilnehmer gleichermaßen begeistert wie fasziniert.

Es gibt so unheimlich viel Wissenswertes über die wunderschönen Eulenarten, die im Wildnisgebiet Dürrenstein leben, und Frau Dr. Kohl gab spannende Einblicke in ihre Arbeit im Wildnisgebiet.

So durften wir nicht nur viele Details über die heimischen Eulenarten lernen, sondern hatten die einmalige Gelegenheit Frau Dr. Kohl zuzuhören als sie uns von ihrer Mitarbeit an einem Eulenprojekt owlproject.org in Südafrika erzählt hat.

Dort geht man hart gegen Eulen vor, während sie eigentlich die Lösung für das Rattenproblem wären. Bei einem Projekt gemeinsam mit Schulen begeistert man bereits die Jüngsten für Eulen und zeigt den Kindern den Mehrwert, der durch die dort lebenden Eulen gegeben ist.

So findet nicht nur ein Umdenken in der Gesellschaft statt, sondern auch die Liebe und der Respekt für die wunderschönen und edlen Tiere wird entfacht.

Apropos Liebe: Genau diese ist auch ganz deutlich bei der Arbeit vom Team im Wildnisgebiet Dürrenstein spürbar.

Und genau wegen dieser Liebe für die Tiere, der Begeisterung, die auf alle Teilnehmer übergesprungen ist, dem großen Fachwissen und dem Kraftplatz, der das Wildnisgebiet Dürrenstein für mich ist, war diese Wanderung eine der schönsten, die ich je mit machen durfte.

Was genau wir bei der Wanderung alles erleben und erfahren durften, das gibt es hier nachzulesen: https://www.bluehendesoesterreich.at/eulen-im-wildnisgebiet-duerrenstein/

Ich bedanke mich noch einmal von ganzem Herzen für diese außergewöhnliche Wanderung und ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch im Wildnisgebiet Dürrenstein!

Fotos: Julia Engelbrechtsmüller, Regina Riegler, Ingrid Kohl


LH-Stv. Pernkopf mit „Wandergruppe Purgstall“ im Wildnisgebiet

Am 8. Juni besuchte LH-Stv. Stephan Pernkopf gemeinsam mit der „Wandergruppe Purgstall“ rund um Friedrich Pechhacker bei Kaiserwetter das Wildnisgebiet Dürrenstein.

Die Mitglieder der Wandergruppe und auch Bezirkshauptmann Johann Seper zeigten sich vom Wildnisgebiet direkt vor der eigenen Haustüre tief beeindruckt. „Nach so einem Besuch sieht man erst, wie klein wir Menschen sind“ kommentierte so mancher Teilnehmer die geführte Wanderung ehrfürchtig. Auch aufgrund der sehr umfassenden Ausführungen von Ranger Reinhard Pekny, der versuchte, den Teilnehmern die Besonderheiten unberührter Natur näher zu bringen. Stephan Pernkopf betonte die Bedeutung dieses Schutzgebietes, dessen Wirkung weit über die Grenzen Niederösterreichs hinausstrahlt und betonte die Wichtigkeit der Anerkennung als Weltnaturerbe. Der Geschäftsführer des Wildnisgebietes, Christoph Leditznig, verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass das Haus der Wildnis bald Realität werden möge.

LH-Stv Stephan Pernkopf mit Wandergruppe Purgstall im Wildnisgebiet


Frühjahrskontrolle bei den Fledermäusen

Jährlich finden zwei Kontroll- und Wartungsdurchgänge bei den Fledermauskästen statt: einmal im Frühjahr, einmal im Herbst. Bei der diesjährigen Frühlingskontrolle konnten 10 Fledermäuse zweier Arten (Zwerg- und Kleine Bartfledermaus) nachgewiesen werden.

Am 31. Mai und 1. Juni 2018 fand die Frühjahrskontrolle der vom Wildnisgebiet betreuten 150 Fledermauskästen statt. Bereits am 16. Mai wurden zwei „Reviere“ à 10 Kästen in Göstling an der Ybbs teilweise umgesiedelt, da einerseits durch Sturmwürfe, andererseits durch das Eschentriebsterben neue Bäume für die Montage der Kästen gesucht werden mussten. Die weiteren 130 Kästen (Fledermausbretter aus Lärchenholz und Rundkästen aus Holzbeton) wurden an den oben genannten zwei Tagen von Sabine Fischer (Wildnisgebiet Dürrenstein), Wolfgang Aigner und Markus Milchram (KFFÖ) kontrolliert und gereinigt.

In den 80 Kästen in Niederösterreich (Gebiet Göstling/Lassing/Hollenstein) trafen wir fünf männliche Kleine Bartfledermäuse (Myotis mystacinus) und fünf Zwergfledermäuse (Pipistrellus pipistrellus) an (aber jeweils nur ein einzelnes Tier pro Kasten). Der Fledermauskundler Markus Milchram nahm die wichtigen Maße (Unterarm, Daumen, Hinterfuß, Gewicht) der Tiere auf und führte die kniffeligen Unterscheidungsmerkmale zu der sehr ähnlichen Brandtfledermaus (Myotis brandtii) bzw. Mückenfledermaus (Pipistrellus pygmaeus) vor. Dabei müssen u.a. die winzigen Zähne mit einer Lupe untersucht bzw. die Flügelzellen begutachtet werden.

Erstaunlicherweise konnte in den 50 Kästen in der Steiermark (Salza- und Lassingtal, Raum Palfau) keine einzige Fledermaus nachgewiesen werden, allerdings da und dort Fledermauskot – sie scheinen also nicht gänzlich ungenutzt zu sein. Laut KFFÖ kann es Jahre dauern, bis die Kästen von den Fledermäusen wirklich gut angenommen werden. Möglicherweise deutet die geringe Nutzung aber auch auf ein gutes Angebot an natürlichen Unterschlüpfen (unter Rinde, in Baumhöhlen...) in der Umgebung hin, was ja durchaus ein willkommenes Zeichen für die Naturnähe der Region ist!


Positionspapier über „Groß-Prädatoren“

Im Positionspapier "Die Rückkehr der Jäger?" beziehen Reinhard Pekny und Christoph Leditznig von der Schutzgebietsverwaltung Wildnisgebiet Dürrenstein Stellung zum aktuellen und brisanten Thema "Groß-Prädatoren".

Viel Mythos, wenig Wissen und viel Fehlinformation prägen die Diskussionen und Medienbeiträge. Die Rückkehr von Beutegreifern wie Wolf und Luchs sowie deren Rolle im Ökosystem werden auch von seriösen Autoren sehr unterschiedlich bewertet. Bei einem so breiten Spektrum an Erkenntnissen fällt es schwer, zu einer objektiven Beurteilung zu kommen. Wie so oft scheint sich zu bestätigen, dass allgemein gültige Aussagen und dogmatische Regeln den komplexen Abläufen und Zusammenhängen in der Natur nicht gerecht werden.

Versucht man an die gesamte Thematik möglichst (völlig ist nicht möglich) unvoreingenommen heranzugehen, sollten folgende Punkte außer Streit gestellt werden:

  • Die Großprädatoren sind kein jagdliches Thema. Unsere Jagdgesetze sehen vor, dass sich der Jäger Wildtiere aneignen darf, die lebenden Tiere sich jedoch nicht im Besitz des Jagdausübenden befinden. Eine signifikante Reduktion der oftmals zu hohen Schalenwildbestände ist durch Wolf und Co nicht zu erwarten.

  • Leidtragende können einzelne Landwirtschaftsbetriebe sein, die eine entsprechende Entschädigung durch die Gesellschaft erfahren müssen. Unterschiedlichste Modelle könnten hier angedacht werden. V. a. für präventive Maßnahmen sollten Geldmittel zur Verfügung gestellt werden. Wie in einzelnen Bundesländern Deutschlands auch möglich, sollten Entschädigungen auch dann geleistet werden, wenn der tierische Verursacher nicht eindeutig festgestellt werden kann.

  • Und damit sind wir beim tatsächlichen Kern der Thematik angelangt: Es stellt sich die elementare Frage: Will der Mensch seinen Alleinanspruch an diese Welt weiter behaupten, oder auch anderen Lebewesen ein inhärentes Existenzrecht zuerkennen?

Die Schutzgebietsverwaltung Wildnisgebiet Dürrenstein bekennt sich zur Rückkehr der Groß-Prädatoren, da gerade im Umfeld des Wildnisgebietes insbesondere für Luchs, Wolf und Braunbär ausreichend Lebensräume existieren. Wir wünschen uns, dass diese Thematik auf sachlicher Ebene weiter behandelt wird, und die Rückkehrer toleriert werden - unter gleichzeitiger Schaffung eines Entschädigungspools für betroffene Betriebe. Gleichzeitig kann und wird von der Wildnisgebietsverwaltung keine Initiative zur Wiedereinbürgerung dieser Tierarten ausgehen, da die Lebensräume im Wildnisgebiet selbst dafür viel zu klein sind und weil dies nur im Konsens mit Partnern funktionieren würde. Wir freuen uns aber im Sinne unseres Auftrages zum Erhalt einer natürlichen Artenvielfalt über jeden Zuwanderer.

Der Volltext des Positionspapieres ist hier herunterzuladen:

 


Forscher aus der Ukraine zu Besuch

Von 5. bis 14. Mai 2018 waren die Mykologin Iryna Yatsiuk und der Ornithologe und Urwaldbaumkletterer Yehor Yatsiuk zu Besuch im Wildnisgebiet.

Das junge Forscherehepaar kommt aus Kharkiv in der Ostukraine, wo sie an der V. N. Karazin Kharkiv National University (http://www.univer.kharkov.ua/en) und im Gomilsha Forest Nationalpark (http://www.gomilsha.org.ua/, https://gomilshaforest.wordpress.com/) arbeiten. Mykologin Iryna Yatsiuk arbeitet speziell mit Schleimpilzen (Myxomycetes) und Becherpilzen (Discomycetes). Ornithologe und Baumkletterer Yehor Yatsiuk arbeitet neben dem Gomilsha Forest Nationalpark in der Ukraine auch im Bialowieza Urwald in Polen, wo er sich speziell mit Baumhöhlen und Baumhöhlenbewohnern befasst. Iryna und Yehor Yatsiuk besuchten während ihres Aufenthaltes im Wildnisgebiet Bereiche verschiedener Höhenlagen und unterschiedlicher Habitate; darunter waren auch das Leckermoor und Bereiche um die Waldgrenze.

Höhepunkt waren drei Tage im Rothwald mit einem interdisziplinären Forscherteam. In zwei Nächten wurden mit dem Kleineulenteam des Wildnisgebietes (Thomas Hochebner, Gerhard Rotheneder, Claudia Schütz, Ingrid Kohl) Eulenerhebungen durchgeführt, wobei ein Sperlingskauz sowie einige Raufußkäuze und Waldkäuze festgestellt wurden. Die Mykologen Iryna Yatsiuk sowie Alexander Urban (Universität Wien) entdeckten seltene Pilzarten, wobei einige Erstnachweise für den Rothwald erbracht wurden. Ornithologen und Baumkletterer Yehor Yatsiuk und Stefan Knöpfer (www.ornithoclimbing.at) führten Baumhöhlenkontrollen in großer Höhe durch. Die Wildbiologen Barbara McAllister und Christoph Kainz waren bei den Eulenerhebungen und Baumhöhlenkontrollen im Einsatz.

Innerhalb des Forscherteams fand ein spannender, inspirierender Austausch statt sowie eine vorbildliche Zusammenarbeit während der Freilandarbeit in der Wildnis! Danke an alle!

Fotos: Yehor Yatsiuk, Alexander Urban, Christoph Kainz, Ingrid Kohl


VORSTELLUNG DES REGIONALPROJEKTES WELTNATURERBEZENTRUM „HAUS DER WILDNIS“

Am 23. März fand in Lunz am See die Präsentation des "HAUS DER WILDNIS "statt. Die große Teilnahme der Bevölkerung und die hohe Beteiligung von Gemeindevertretern selbst aus weit entfernten Gemeinden zeigt wie wertvoll das Projekt für die Region ist.

Nach der Begrüßung durch den Moderator Stefan Hackl (GF Eisenstraße Niederösterreich) stellte Martin Ploderer (Bgm. Lunz am See) die Entstehungsgeschichte und Rahmenbedingungen des Projektes vor.

Leditznig Christoph (GF Wildnisgebiet Dürrenstein) führte den geplanten Einsatz innovativer Technologien, wie Augmented Reality und Virtual Reality vor, der den künftigen Besuchern den Urwald und das gesamte Wildnisgebiet bzw. Weltnaturerbe erlebbar machen soll.

Architekt Christoph Maurer (GF Maurer & Partner), dessen Büro die Planung  sponsert, präsentierte das des Gebäude.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf betonte in seiner Festrede  wie wichtig der Bau dieses Weltnaturerbezentrums sei,  um den Wert unserer Wälder vermittelt zu können.

 

 


Die Großen Drei sind online!

Die Informationsplattform www.beutegreifer.at berichtet ab sofort über Bär, Luchs und Wolf in Österreich. Ziel der Plattform ist eine sachliche Information aller, die sich für das Thema der großen Beutegreifer interessieren oder davon betroffen sind.

Themenbereiche sind Biologie, Konfliktfelder und ökologische Funktion. Die Seite gibt Auskunft über die Verbreitung und den rechtlichen Status dieser Arten. Sichtungen und Schadensfälle können direkt an den zuständigen Ansprechpartner des jeweiligen Bundeslandes online gemeldet werden. Über die neuesten Entwicklungen in Sachen Bär, Luchs und Wolf wird unter dem Menüpunkt „Aktuelles“ informiert.

Seit einigen Jahren nimmt die Anzahl der Wolfsnachweise in Österreich ebenso zu wie die Diskussionen darüber, ob große Beutegreifer in unserer Kulturlandschaft noch einen Platz haben. Ob dafür oder dagegen, kalt lässt die Debatte niemanden. Gerade der Wolf ruft eine Mischung aus Neugier und Unbehagen hervor. Umso wichtiger ist es, dass den Interessierten und Betroffenen sachliche Informationen in verständlicher Form und einfach auffindbar zur Verfügung gestellt werden.

Die Plattform www.beutegreifer.at wurde vom Büro für Wildökologie und Forstwirtschaft aus Mitteln zur Entwicklung für den ländlichen Raum LE 2014-2020, mit Unterstützung von Bund und Europäischer Union erstellt. Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an  Mag. Stephanie Wohlfahrt

Bitte Feedback oder neueste Informationen zum Thema (Schadensfälle, Beobachtungen) unbedingt MELDEN, damit die Seite auch weiterhin aktuell bleiben kann!


23. März: Vorstellung des Regionalprojektes Weltnaturerbezentrum „HAUS DER WILDNIS“

Noch heuer soll in Lunz am See mit dem Bau des Weltnaturerbezentrums HAUS DER WILDNIS begonnen werden. Hintergrund ist, dass durch den stetig steigenden Bekanntheitsgrad des Wildnisgebietes auch die Anforderungen daran steigen. Wir können jedoch aus Rücksicht auf die Natur auch weiterhin nur einer limitierten Zahl an Besuchern das Wildnisgebiet zeigen. Das Zentrum soll dieser Entwicklung z.T. Abhilfe schaffen, indem durch eine attraktive Ausstellung das Gebiet präsentiert werden kann.

Am 23.3.2018 wird das Projekt der Region in Lunz am See vorgestellt:

  • Termin: 23.3.2018 um 19 Uhr
  • Ort: Turnhalle Lunz am See, Schulstraße 5, 3293 Lunz am See
  • freie Verpflegung durch die Landwirtschaftlich Fachschule Gaming

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Weltnaturerbe bekommt Zentrum!

Mit 7. Juli 2017 wurde das einzige Wildnisgebiet Österreichs, das Wildnisgebiet Dürrenstein im Bezirk Scheibbs, gemeinsam mit dem oberösterreichischen Nationalpark Kalkalpen von der UNESCO zum ersten Weltnaturerbe Österreichs erklärt. Dieses einmalige Schutzgebiet steht damit in einer Reihe mit dem Grand Canyon, dem Yellowstone Nationalpark oder den Dolomiten.

Um dieser hohen Auszeichnung gerecht zu werden, hat sich das Land Niederösterreich gemeinsam mit privaten Unterstützern, insbesondere aus der Wirtschaft, entschlossen, ein Weltnaturerbezentrum zu errichten.

Unter dem Titel Weltnaturerbezentrum soll auch mit Unterstützung der Gemeinde und der Verwaltung des Wildnisgebietes in Lunz am See dieses Zentrum errichtet werden. Die Planungen durch das Architektenbüro Maurer & Partner sind jetzt soweit abgeschlossen, dass die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert werden können.

Die Kosten für das Weltnaturerbezetnrum betragen 5 Mio. €, wovon 50 % vom Land Niederösterreich im Rahmen des Programms zur Ländlichen Entwicklung bereit gestellt werden.

UNTERSTÜTZEN SIE UNS BITTE BEIM BAU DES WELTNATURERBEZENTRUMS

Im Weltnaturerbezentrum soll eine attraktive und zum Teil interaktive Ausstellung jung und alt für die Schönheiten und Besonderheiten der Natur und im Besonderen des Weltnaturerbes sensibilisieren. Moderne Medien wie Augmented Reality oder Virtual Reality werden es den BesucherInnen ermöglichen in das Wildnisgebiet einzutauchen.

LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf:
„Die Errichtung des Weltnaturerbezentrums ist ein konsequenter Schritt unserer Naturschutzarbeit in Niederösterreich, die darauf abzielt, die Schönheiten, aber auch die Probleme unserer Natur den BesucherInnen nahe zu bringen. Wir sehen das Zentrum als wichtigen Impuls für die Region“
 
Architekt Christoph Maurer:
„In der vom Menschen unberührten Natur herrscht Willkür und Ordnung zugleich. Es war mir wichtig das Weltnaturerbezentrum in Lunz am See in seiner Architektursprache so erscheinen zu lassen, dass Willkür und Ordnung einen Einklang finden. In meiner Laufbahn zählt das Haus der Wildnis zu einem meiner spannendsten Projekte.“
 
Dr. Gerhard Heiligenbrunner:
„Das Weltnaturerbezentrum ist nicht nur ein Projekt der Region, sondern es wird über die nationalen Grenzen hinaus wirken, da es in Europa noch kein Naturerbezetnrum gibt.“
 
GF Dr. Christoph Leditznig:
„Die Herausforderung für die Wildnisgebietsverwaltung bzw. für die Gestalter des Zentrums liegt darin, dieses einzigartige Schutzgebiet in einer Weise zu präsentieren, diedieser Einmaligkeit auch gerecht wird.“