Unsere Vision

„Der Erhalt der Natur mit all ihrer Vielfalt als Existenzgrundlage aller Lebewesen, insbesondere auch von uns Menschen“

 

Unsere Mission

 „Die nach menschlichen Maßstäben dauerhafte Koexistenz von Mensch und Natur mittels tatsächlich nachhaltiger Nutzung“
 
Windischbachau © Werner Gamerith

 

Täglich verschwinden durch das Handeln des Menschen von unserem Erdball Pflanzen- und Tierarten, oftmals ohne sie je entdeckt zu haben. Dies stimmt nachdenklich und traurig, zumal man sich auch die Frage stellen muss: Wann wird der Mensch an der Reihe sein?

Die Schutzgebietsverwaltung des Wildnisgebietes Dürrenstein hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, Menschen eine emotionale Verbundenheit mit der Natur zu ermöglichen. Unser Bemühen ist es, über Beispiele, die emotional „fesseln“, das Verständnis für ökologische Prozesse von früher Jugend an zu wecken, um im späteren Leben Entscheidungen auch im Sinne einer globalen Rücksichtnahme auf die Lebensbedürfnisse aller Organismen treffen zu können. Fast jede unserer Entscheidungen hat Auswirkungen auf unsere Umwelt und damit auf unsere Lebensgrundlagen. Erst wenn eine ausreichende Zahl an Menschen und insbesondere Entscheidungsträgern dies erkennen, und auch danach handeln, können die Menschheit und mit ihr alle noch existierenden Lebewesen, die „Naturkatastrophe Mensch“ überleben (die letzte derartige Katastrophe mit Massenaussterben war jener Asteroid, der die Dinosaurier auslöschte).

Wir dürfen uns jedoch nicht auf jene „da oben“ verlassen, sondern jede/r Einzelne von uns kann dazu seinen Beitrag leisten. Ein Teil dieser Herausforderung besteht darin die letzten Reste unberührter Natur zu erhalten. Denn einmal zerstört sind Urlandschaften für immer verloren und können nicht wiederhergestellt werden. Schon seit vielen Jahren werden die Konsequenzen einer rücksichtslosen Ausbeutung global sichtbar. Das Ziel der Wildnisgebietsverwaltung ist es daher:

  • ökologische Vorgänge bewusst zu machen
  • globale Zusammenhänge zu erläutern
  • ein Umdenken herbeizuführen
  • und damit drohende Gefahren für unsere einzige „Mutter Erde“ durch ökologische Zusammenbrüche zu verhindern

Durch ein Zurücknehmen der anthropogenen Anforderungen lassen wir zu, dass die Natur sich Flächen zurückerobert, evolutionäre Prozesse von uns unbeeinflusst ablaufen und eine angepasste, reiche Diversität erhalten bleibt, die auch zum Überleben der Menschheit beitragen wird. Nur diese Vielfalt wird in der Zukunft die Lösungen für Fragen bringen, die heute noch gar nicht gestellt werden, weil wir sie sich noch nicht stellen (können), weil wir sie noch gar nicht kennen. In letzter Konsequenz hängt die Existenz der Menschheit von einfachen, grundsätzlichen, ökologischen Regelkreisläufen ab. Das Zulassen dieser Ökosystemleistungen bildet die Grundlage, dass auch die nächsten Generationen einen Platz zum (Über)Leben vorfinden.

 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen.
Wenn sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden, oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären sie sich damit einverstanden.

Akzeptieren