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Die erfolgreichste Brutsaison der Habichtskäuze

Brut 1: Ästlinge
Brut 1: Ästlinge

Im und rund um das Wildnisgebiet stellte sich die heurige Brutsaison (in vielerlei Hinsicht) als die erfolgreichste des bisherigen Wiederansiedlungs- Projektes heraus. Bis jetzt konnten acht Habichtskauzreviere (davon 3 im Ostteil des Wildnisgebietes) mit Sicherheit nachgewiesen werden. Davon konnten vier erfolgreiche Bruten mit insgesamt zehn überlebenden Jungvögeln bestätigt werden. Zwei der vier Bruten fanden in Lärchennistkästen statt. Bei den zwei weiteren handelt es sich um eine Besonderheit. Zum ersten Mal in der Geschichte der österreichischen Habichtskauzwiederansiedlung konnten zwei Bruten in natürlichen Bruthöhlen bestätigt werden. Beide Bruten fanden wir durch zwei mit GPS-GSM-Sender ausgestattete Weibchen jeweils in natürlichen Buchenhöhlen in einem Umkreis um das Wildnisgebiet von maximal 10 Kilometern. Bemerkenswert sind die Brutzeitpunkte. Während zwei Brutpaare bereits in der ersten Märzhälfte zu brüten begannen, brüteten zwei weitere Habichtskauzpaare erst Ende April nach dem "Wintereinbruch" in der ersten Aprilhälfte.

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Beringung der jungen Habichtskäuze

Beringung-Habichtskaeuze_01Diesen Frühling wurde nahe des Wildnisgebietes eine Habichtskauzbrut entdeckt. Der Brutbeginn lag dabei um den 20. März. Zu unserer Freude konnte das Habichtskauzpaar zwei Jungvögel zum Ausschlüpfen bringen und großziehen. Das Elternpaar besteht aus einem vierjährigen Männchen, das 2010 freigelassen wurde, und einem Weibchen aus dem Jahr 2013. Mitte Mai konnten die beiden Jungvögel beringt werden. Für die Beringung wurden die internationalen Ringe aus Radolfzell verwendet sowie die projektinternen Ringe. Diese Ringe bestehen aus Kunststoff und beinhalten jeweils einen Chip, der vom Projektleiter durch Lesegeräte an Futtertischen und bei Nistkästen abgelesen wird.

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Große Erfolge beim Habichtskauzprojekt!

 2011-07-05-habichtskauz_02Während des Spätwinters konnten sowohl im Biosphärenpark Wiener Wald, als auch rund um das Wildnisgebiet Dürrenstein erste Verpaarungen von Habichtskäuzen dokumentiert werden. Weiters gelang es dem Team im Wildnisgebiet bereits drei freigelassene Käuze während ihres gesamten 1. Lebensjahres mit Hilfe der Telemetrie zu überwachen. Eine Vielzahl von Daten und Erfahrungen, z. T. auch sehr unerwartete Ergebnisse konnten damit gesammelt werden. Diese Quote soll durch die Verwendung von radiotelemetrischen Sendern mit einer Laufzeit von 2 Jahren hinkünftig noch deutlich erhöht werden.

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