Habichtskauz und Öffentlichkeitsarbeit

Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union

Ausgangssituation

Seit dem Jahr 2008 erfolgt seitens des Forschungsinstitutes für Wildtierkunde und Ökologie im Rahmen eines Projektes die Wiederansiedlung des im 20 Jahrhundert in Österreich ausgestorbenen Habichtskauzes in Niederösterrreich. Einer der Freilassungsorte für dieses Projekt war und ist auch das Wildnisgebiet Dürrenstein, im Süden des Bezirkes Scheibbs.

Aufbauend auf dieses Projekt hat die Verwaltung des Wildnisgebietes Dürrenstein für das Wildnisgebiet und das umgebende Natura 2000-Gebiet Ötscher Dürrenstein ein eigenständiges Projekt entwickelt, das besonders für das für Österreich einzigartige Wildnisgebiet Dürrenstein fachlich weiterführende Aspekte umfasst, die durch das obig genannte Wiederansiedlungsprojekt nicht abgedeckt sind.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms zur Entwicklung des Ländlichen Raumes durchgeführt.

Dabei werden folgende Ziele verfolgt

  • Konkretisierung der Reviereignung und tatsächlichen Reviernutzungen.
  • Betreuung der interessierten Waldbesitzer bei für die Sicherung der Reviereignung relevanten waldbaulichen Maßnahmen.
  • Bildungsarbeit
  • Steigerung der Attraktivität des Wildnisgebietes durch ein zusätzliches Angebot (s. Maßnahmen).

Maßnahmen

  • Analyse der besetzten Reviere im Hinblick auf ihre Brutgebietstauglichkeit für unsere größte Waldeule, den Habichtskauz und Festlegung der Grenzen der genutzten Reviere
  • Erfassung und Auswahl potentieller attraktiver Brutbäume (Höhlenbäume oder gebrochene Stämme usw.) für den Habichtskauz, aber auch für den Raufußkauz, der im Gebiet lebt und verlassene Schwarzspechthöhlen als Bruthöhlen nutzt. Durch die Begehungen kann beides erfasst werden. Die Größe der Reviere beträgt aufgrund der bisherigen Erfahrungen 5 bis 15 km². Daraus errechnet sich eine voraussichtliche Gesamtfläche von mindestens 200 – 300 km², die während des Projektzeitraumes befahren und in weiterer Folge begangen werden müssen.
  • Betreuung und geführte Exkursionen entlang des Eulenerlebnisweges im Wildnisgebiet unter dem Titel: „Vom Ei in die Wildnis“
  • Integrierung des Erlebnisweges in das Besucherkonzept bzw. -programm des Wildnisgebietes.
  • Produktion eines Informationsheftes und/oder Folders unter dem Titel: „Die Eulen und Käuze des Wildnisgebietes Dürrenstein“, wobei nicht nur an einen 3-seitigen Folder gedacht ist, sondern an die Produktion eines mehrseitigen Informationsheftes zum Thema Eulen und Wildnisgebiet.
  • Zur besseren Überwachung der Tiere Betreuung einer automatischen Registrierstation. Durch dieses Gerät wird u. a. ständig die Anwesenheit der Tiere vor Ort sowie das Aktivitätsverhalten während des gesamten Tagesverlaufes und nicht nur stichprobenartig erfasst etc.
  • Vorträge und Informationstätigkeit.
  • Nach Errichtung des Lehrpfades Integrierung desselben in das Besucherkonzept bzw. -programm des Wildnisgebietes.

Status

Dieses Projekt wurde mit Ende 2013 abgeschlossen. Die Ergebnisse können im Endbericht nachgelesen werden. [ Download Endbericht Habichtskauz ]

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