Das Weltnaturerbezentrum – Haus der Wildnis

Bei der Urkundenverleihung der UNESCO-Weltnaturerbeauszeichnung verkündeten Landeshauptfrau Mikl-Leitner und LHStv Stephan Pernkopf an, dass  diese selten verliehene Auszeichnung eine große Verantwortung mit sich ziehe, die über den Schutz der Gebiete hinaus geht. Daher ist der Bau eines Weltnaturerbezentrums (Hause der Wildnis), in dem der Wert  der Wälder, der Natur und ihre ökologischen Funktionen  vermittelt werden können geplant. 

Die Planung des Gebäudes ist bereits im Laufen, wobei eine starke private Beteiligung maßgeblich zum Erfolg des Projektes beitragen wird. Daher ist die Gründung eines Kuratoriums angedacht.

Das Weltnaturerbezentrum soll ein Regionsprojekt werden, das mit Hilfe neuer Techniken und einer interaktiven Ausstellung den Besuchern den Urwald und das gesamte Wildnisgebiet bzw. Weltnaturerbe erlebbar machen soll.

In letzter Konsequenz hängt die Existenz der Menschheit von einfachen, grundsätzlichen, ökologischen Regelkreisläufen ab. Zu den wesentlichen Aufgaben von Schutzgebieten gehört es auch, an ihrem Beispiel ein Verständnis für diese ökologischen Prozesse von früher Jugend an zu lehren. Am besten verständlich wird die Thematik, indem die emotionale Verbundenheit mit der Natur geweckt wird. Denn in jedem von uns steckt die Liebe zum Leben.

Das Haus der Wildnis  soll diese Form der Lehre ermöglichen, ohne dass eines der letzten Reste unberührter Natur durch ein übermäßiges Betreten von Menschen belastet wird. Auf diese Weise geben wir den nächsten Generationen das Werkzeug in die Hand, ihr eigenes Überleben zu sichern.