Kategorie-Archiv: News aus dem Wildnisgebiet

Das 13. BirdRace im Wildnisgebiet

Lechnergraben BirdRace 2016
Lechnergraben BirdRace 2016

Am Pfingstwochenende nahmen österreichweit am 13. BirdRace 281 Personen in 89 Teams teil, es wurden 291 Arten beobachtet und 6.555 € für den Artenschutz gesammelt! Nachdem sich das Wildnisgebiet mit 200 € als Sponsor für Artenschutzprojekte beteiligte, wurden zwei Teams für das BirdRace in das Wildnisgebiet und dessen Umfeld entsandt. Das Team „Dürrenstein- Into the Wild“ konnte am Pfingstsonntag von 5 Uhr Früh bis Mittag auf der Dürrensteinalm, im Grünloch und im Lechnergraben trotz einer Temperatur von 2°C und Schneefalls 35 Arten mit Birkhuhn, Steinadler, Grauschnäpper, Berglaubsänger, Waldlaubsänger, Wintergoldhähnchen, Sommergoldhähnchen, Schwarzspecht u.a. beobachten. Gleichzeitig wurde die Brutvogelkartierung für den neuen Österreichischen Brutvogelatlas durchgeführt. Das Team „Die Wilden“ konnte im Bereich, der seit 2013 zum Wildnisgebiet gehört, 17 Arten bestätigen, wie zum Beispiel Grauspecht und Kolkrabe. Insgesamt konnten von den zwei Teams 39 Arten beobachtet werden, welche in den Auswertungen für Niederösterreich gewertet werden. Danke an alle Teilnehmer, Sponsoren und an die BirdRace-Koordinatorin für Oberösterreich Regina Riegler für die Einladung zum BirdRace!


32. Institutsschießen des IWJ

Das Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft (IWJ) an der Universität für Bodenkultur Wien gab sich am 17. Mai 2016 die Ehre zum INSTITUTSSCHIESSEN im Rahmen  von „4o Jahre Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft“ am Schiessplatz Merkenstein einzuladen.

32. Institutsschiessen des IWJ

Dabei handelt es sich um eine sehr gelungene Veranstaltung, die heuer zum 32. Mal stattfand und somit bereits Tradition hat. Daher freut es uns besonders, dass auch dieses Jahr die Schutzgebietsverwaltung wieder eingeladen wurde. Zu den begehrten Preisen gehören der GROBE KEILER III (ein Wanderpokal gestiftet vom Rektor der Uni.f. BOKU Wien, Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Dr.h.c.mult. Martin H. Gerzabek) und der SANFTE KEILER.

Beim Instituts-Schießen des IWJ geht es nicht um die beste technische Ausrüstung, sondern um eine möglichst Jagd-ähnliche Situation. Dafür stellt das Institut auch die Waffen zur Verfügung.Wie auch in den letzten Jahren wurde einen Kombinationsbewerb geschossen:

1) Büchse (a. sitzend aufgelegt, b. stehend angestrichen, c. stehend freihändig)
2) Vorderlader-Revolver
3) moderne Pistole / moderner Revolver
4) Flinte (10 Tauben – Trap variiert)
5) Narkosegewehr

Die Schutzgebietsverwaltung belegte dabei die folgenden Plätze:

3. Platz: Reinhad Pekny
7. Platz: Franz Aigner

2. Platz der Damen: Nina Schönemann

Rudolf Hafellner (l), Reinhard Pekny (m), Klaus Kackländer (r)
Rudolf Hafellner (l), Reinhard Pekny (m), Klaus Hackländer (r)

 


Wildnisgebiet ist Sponsor des 13. Bird Race

Bird Race 2016
Bird Race 2016

Das Wildnisgebiet Dürrenstein ist Sponsor des 13. alljährlichen österreichweiten Bird Race. Es findet am 14. und 15. Mai von 15 bis 15 Uhr statt, wobei die neun Bundesländer gegen einander antreten.

Die Schutzgebietsverwaltung Wildnisgebiet Dürrenstein spendet im Rahmen des Bird Race 200€ für Vogelschutzprojekte und schickt das Team „Dürrenstein – Into the Wild“ bestehend aus Ingrid Kohl und Thomas Hochebner aus, um Brutvögel und Zugvögel im Randbereich des Wildnisgebietes zu erheben. Die gesammelten Gelder der Sponsoren des Bird Race kommen Vogelschutzprojekten zugute, die vom Gewinnerbundesland ausgewählt und umgesetzt werden.

Um Daten aus wenig abgedeckten Gebirgsregionen für den neuen Brutvogelatlas von Österreich zu liefern, führen wir auch um das Wildnisgebiet Dürrenstein Brutvogelkartierungen durch. Wir haben uns dazu entschlossen, einen weiteren Durchgang der Brutvogelkartierung während des Bird Race durchzuführen und daran teilzunehmen. Natürlich kann österreichweit entweder an der Brutvogelkartierung oder am Bird Race teilgenommen werden, aber beide Aktivitäten lassen sich einfach miteinander kombinieren! Bei der Brutvogelkartierung handelt es sich um eine Frequenzerhebung der Brutvögel in einer Sextantengruppe (Sextant ca. 600 x 600 m, 5 x 5 Sextanten in einem Quadranten). Es ist geplant, in der Früh bzw. am Vormittag 5 Sextanten zu begehen, wobei jeder Sextant für ungefähr eine Stunde begangen wird. Die Ergebnisse der Brutvogelkartierung / des Bird Race werden in der Datenbank von ornitho.at erfasst.

Wer Interesse hat, am Bird Race teilzunehmen, findet die Regeln auf birdrace.at (z.B. dürfen Autos während der Veranstaltung nicht verwendet werden). Bird Race-Teilnehmer, die ihre Daten bis 23. Mai auf ornitho.at eingeben, nehmen an einer Fernglas-Verlosung teil. Die Liste der beobachteten Vogelarten soll bis 16. Mai an die Bird Race-Koordinatoren des jeweiligen Bundeslandes gesendet werden, um an der Auswertung für die Siegerehrung teilzunehmen, die am 26. Mai auf der BirdLife Österreich Jahrestagung in Rattenberg, Tirol, stattfinden wird. Viel Erfolg den Teams und vor allem allen Vogelschutzprojekten, die durch das Bird Race unterstützt werden!


Patenschaften und Corporate Volunteering

Biologische Vielfalt ist eine Lebensversicherung für heutige und künftige Generationen. Auch Unternehmen sind auf eine „intakte Umwelt“ angewiesen. Das Ziel des LIFE Projekts Wirtschaft & Natur NÖ ist es, das Bewusstsein für Biodiversität und Ökosystemleistungen zu steigern und Niederösterreichs Unternehmen zu motivieren, Projekte und Aktivitäten zum Erhalt der Biodiversität umzusetzen.

Logo Wirtschaft Natur NÖIn Zusammenarbeit mit der Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu), die das Projekt koordiniert, bietet auch das Wildnisgebiet Dürrenstein zwei Möglichkeiten an, um Ihr Engagement für die Natur sichtbar zu machen:

  • Patenschaften für Habichtskäuze: Sponsoring einer Habichtskauz-Patenschaft und/oder einer Nistkasten-Patenschaft sichert den weiteren Erfolg des Wiederansiedlungsprojektes.
  • Corporate Volunteering zur Förderung des Mischwaldes: Werden Sie und ihre MitarbeiterInnen einen Tag lang aktiv für die Natur und tragen Sie so direkt zum Erhalt der Biodiversität bei. 


Details zu unseren Angeboten und ein allgemeines Infoblatt zum Projekt "Wirtschaft & Natur NÖ" stehen am Ende des Berichts zum Download bereit! Den kompletten Angebotskatalog (Naturnahes Firmengelände, Patenschaften, Pflegeeinsätze) finden Sie auf der Website von "Naturland NÖ".

So profitiert Ihr Unternehmen: 


  • Erweiterung des CSR-Profils und Beitrag zum positiven Firmenimage 

  • Stärkung des regionalen Bezuges und der regionalen Identität Ihres Unternehmens 

  • Verdeutlichung des Engagements im Umwelt- bzw. Naturschutz und interessante Meldungen für den 
Firmen-Newsletter und Presseaussendungen 

  • Bewerbung des Unternehmens in Medien und Publikationen des Wildnisgebiets Dürrenstein 

  • Zusammenarbeit mit „Wirtschaft & Natur NÖ“ in Sachen PR und 
Medienarbeit (Eintrag auf der Website des Projekts, Bereitstellen von Texten/Fotos 
für die unternehmensinterne Kommunikation) 

  • Patenschaft/Sponsoring: Aufnahme in den Kreis der „Urwaldfreunde“


Bei Corporate Volunteering zusätzlich:

  • Erlebnisreicher Tag im einzigen Wildnisgebiet Österreichs 

  • „Hands on“-Pflegeeinsatz als Ausgleich zum Job und mit Team Building-Aspekten
  • Fotodokumentation des Tages 


Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Mag. Jasmine Bachmann

Energie- und Umweltagentur NÖ
jasmine.bachmann@enu.at
Tel: 02236 86 06 64-516

Downloads:



 


Nina Schönemann verstärkt unser Team!

Porträt unserer neuen Mitarbeiterin Nina SchönemannNach langjähriger Zusammenarbeit ging unser Kollege Hans Zehetner Ende 2015 in den Ruhestand und wir mussten uns der schwierigen Aufgabe stellen, eine geeignete Nachfolge für ihn zu finden. Nach langer Suche dürfen wir eine neue Mitarbeiterin in unserem Kreis willkommen heißen:

Nina Schönemann ist BOKU-Absolventin und begann sich im Laufe ihres Bachelorstudiums „Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur“ intensiv mit dem Thema Naturschutz auseinander zu setzen. Dabei wurde auch ihr Interesse am Wildnisgebiet geweckt. Derzeit schließt sie das Masterstudium „Wildtierökologie und Wildtiermanagement“ ab. Seit Anfang März arbeitet sie für die Schutzgebietsverwaltung und übernimmt insbesondere Tätigkeiten in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Forschung und unterstützt bei organisatorischen Aufgaben.

Mit ihrer Hilfe ist das „Kernteam“ wieder komplett und kann seine ganze Aufmerksamkeit naturschutzfachlichen Zielen widmen. Das ist auch dringend nötig, denn es kommen viele Herausforderungen auf uns zu und wir freuen uns daher ganz besonders über die Verstärkung.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an Hans, der sich mit vollem Engagement für das Wildnisgebiet und unser Team eingesetzt hat. Wir wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg!


Luchstötungen: 10.000 Euro Ergreiferprämie ausgesetzt

Nationalpark Kalkalpen, WWF und NATURSCHUTZBUND Österreich drängen weiter auf rasche Aufklärung beim Luchsschwund in der Nationalpark Kalkalpen Region. Die Naturschutzorganisationen und die Landeskriminalpolizei ersuchen Zeugen, sich zu melden, um mit ihrer Aussage weitere Täter überführen zu können.

Luchs im Winter (c) www.sciencevision.at/Rita Schlamberger
Luchs im Winter (c) www.sciencevision.at/Rita Schlamberger

Nach dem Verschwinden fast aller männlichen Luchse um den Nationalpark Kalkalpen haben der WWF, der Nationalpark Kalkalpen und der NATURSCHUTZBUND Österreich gemeinsam eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt. Sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung eines weiteren Täters führen, können an DI Christian Fuxjäger vom Nationalpark Kalkalpen, Tel. 07584/3951-140, oder Chefinsp. Othmar Coser von der Landespolizeidirektion Oberösterreich, Tel. 05 913 340-3400; E-Mail: othmar.coser@polizei.gv.at, gerichtet werden. „Obwohl eine Jägerin wegen eines Luchsabschusses auf dem Gebiet des Baufonds der Kath. Kirche Österreich in Weyer gemäß § 181 STGB wegen des Umweltdelikts der vorsätzlichen Gefährdung des Tier- und Pflanzenbestandes verurteilt wurde, ersuchen wir weiter, uns aufschlussreiche Beobachtungen zu melden“, erklärt Nationalpark Direktor Dr. Erich Mayrhofer die Beweggründe für die Aktion.

Luchs im Winter (c) www.sciencevision.at/Rita Schlamberger
Luchs im Winter (c) www.sciencevision.at/Rita Schlamberger

„Umweltverbrechen sind kein Kavaliersdelikt und müssen konsequent verfolgt und geahndet werden“, betont der WWF-Experte Christian Pichler. Illegale Verfolgung durch den Menschen stellt noch immer die größte Bedrohung für streng geschützte Tierarten wie Luchs, Bär, und Seeadler dar. „Nicht fehlender Lebensraum, wie man vielleicht annehmen würde, sondern fehlende Akzeptanz der Menschen erschweren es diesen Wildtieren, sich wieder in ihren ehemaligen Lebensräumen zu etablieren“, stellt Obmann Josef Limberger vom Naturschutzbund Oberösterreich klar. Abschüsse torpedieren die erfolgreichen Bemühungen der Arbeitsgruppe LUKA, Luchsen ein Überleben in den Kalkalpen zu ermöglichen.

Nationalpark Kalkalpen, NATURSCHUTZBUND Österreich und WWF wollen mit der Aussetzung der Ergreiferprämie von 10.000 Euro unterstreichen, dass Umweltkriminalität ein ernstes Problem darstellt und massiv bekämpft werden muss. Nicht nur das Verschwinden der Luchse bereitet Sorgen, es wurden auch alle Bären, die im Dreiländereck der Bundesländer Steiermark, Ober- und Niederösterreichs lebten, wieder ausgerottet. Auch Steinadler und Bussarde werden hier abgeschossen gefunden.

Im Interesse eines effizienten Artenschutzes der vom Aussterben bedrohten  Luchse, ersuchen der Naturschutzbund, der WWF und der Nationalpark Kalkalpen die Bevölkerung ihre zweckdienlichen Hinweise oder Beobachtungen zur Aufklärung der illegalen Abschüsse an die genannten Stellen weiter zu geben.

Logos Naturschutzbund, Nationalpark Kalkalpen, WWF


Ein großer Schritt hin zum Weltnaturerbe Buchenwälder

Weltnaturerbe_Buchenwaelder_thumbDas österreichische Team konnte die fachliche Vorbereitung zur Einreichung des europaweiten, seriellen Welterbes "Primeval Beech Forests of the Carpathians and other Regions of Europe" zeitgerecht mit der Übergabe des mehr als 400 Seiten umfassenden Nominierungsdossiers an den UNESCO Botschafter in Paris, Herrn Dr. Stranzl, abschließen. Trotz eines engagierten Zeitplanes - kaum jemand hat am Beginn des mehrjährigen Prozesses gedacht, dass dies zu schaffen sein wird - war es möglich, dieses einmalige Weltnaturerbe, an dem 11 Staaten mit 33 Schutzgebieten und 67 Einzelflächen beteiligt sind, zu koordinieren und fachlich so zu betreuen, dass alle Beteiligten fristgerecht die notwendigen Unterlagen bereit stellen und auch die juristischen Voraussetzungen schaffen konnten.

Ein großer Schritt hin zum Weltnaturerbe Buchenwälder weiterlesen


Neue Angebote für Besucher/-innen online!

Besucherprogramm 2016

Seit 15.1.2016 ist unser aktuelles Besucherprogramm wieder online, oder als Printversion verfügbar.  
Download  Besucherprogramm 2016
Bei den Exkursionen wollen wir einerseits Wissen und andererseits besondere Naturerfahrungen vermitteln. Wir hoffen, dass unser vielseitiges Programm sie auch 2016 wieder ins Wildnisgebiet oder zum Leckermoor lockt – in ungezähmte, (wieder) sich selbst überlassene Natur, wie man sie in Mitteleuropa nur noch selten erleben kann! Ideen und Rückmeldungen der TeilnehmerInnen unterstützen uns, das Programm weiter zu verbessern: Wir haben den Exkursionskalender übersichtlicher gestaltet und bei jeder Führung Angaben zum Schwierigkeitsgrad, zu den Höhenmetern und zur Länge der Gehstrecke gemacht.

Neue Angebote für Besucher/-innen online! weiterlesen


Unsere traditionelle (Vor-)Weihnachtsfeier

Es ist schon Tradition, dass die Schutzgebietsverwaltung mit ihren Exkursionsführern/ -innen und Projektmitarbeitern/ -innen gemeinsam in der Zirbenstube in Göstling/Ybbs zu einem (vor-)weihnachtlichen Fest zusammenkommt. Unser Geschäftsführer, Christoph Leditznig, fasste während der Feier am 11.12.2015 die wichtigsten Punkte des ausklingenden Jahres zusammen und betonte das fruchtbare und produktive Teamwork, das die Basis der erfolgreichen Entwicklung des Wildnisgebietes ist. Er verabschiedete sich vom langjährigen Mitarbeiter Johann Zehetner, der zu Jahresende in den Ruhestand geht, und begrüßte dessen Nachfolgerin, die BOKU-Absolventin Nina Schönemann.

Unsere traditionelle (Vor-)Weihnachtsfeier weiterlesen


Präsentation des Buches „Eisenstraße – Auf den Wegen des Eisens“

Buchcover-Eisenstrasse-Auf-den-Wegen-des-Eisens

Am Sonntag, den 20. Dezember 2015 fand um 14 Uhr in der Pfarrkirche von Ybbsitz die Präsentation des Buches "Eisenstraße – Auf den Wegen des Eisens" statt. Das Buch berichtet von der über Jahrhunderte vom Eisen geprägten Geschichte der Region. Im Rahmen eines eigenen Kapitels wird in diesem Buch auch die Geschichte des Wildnisgebietes Dürrenstein vorgestellt. Landeshauptmannstellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Eisenstraßenobmann NR Mag. Andreas Hanger hoben besonders die Einmaligkeit der Eisenwurzen und das Zusammengehörigkeitsgefühl hervor.

Präsentation des Buches „Eisenstraße – Auf den Wegen des Eisens“ weiterlesen