Archiv der Kategorie: News aus dem Wildnisgebiet

Drei neue Umweltschutzorgane für den Bezirk Scheibbs

Die neu bestellten Umweltschutzorgane Sabine Fischer, Ingrid Kohl und Nina Schönemann

Am 15. März 2017 wurden die Wildnisgebiets-Mitarbeiterinnen Sabine Fischer, Ingrid Kohl und Nina Schönemann von der Bezirkshauptmannschaft Scheibbs zu Umweltschutzorganen vereidigt.

Sie sind nun - wie ihre Kollegen - als öffentliche Wachen für den Verwaltungsbezirk Scheibbs bestellt und haben Personen, die schädigende und rechtswidrige Eingriffe in die Umwelt durchführen oder veranlassen, sowie Grundeigentümer/-innen, über Missstände und die möglichen Folgen, einschließlich der Rechtsfolgen, zu informieren und können gegebenenfalls Anzeige erstatten.

In einer mündlichen Prüfung  vor der Bezirksverwaltungsbehörde hatten die Kandidatinnen nachzuweisen, dass sie mit den Aufgaben, Rechten und Pflichten eines Umweltschutzorgans vertraut sind. Kenntnisse der umweltrelevanten Rechtsvorschriften (NÖ Naturschutz-, Umweltschutz-, Forst-, Abfallwirtschaftsgesetz etc.) waren nachzuweisen. Die Bestellung erfolgte durch Übergabe des Dienstausweises sowie des Dienstabzeichens und Beeidigung.


Das Besucherprogramm 2017 ist da!

Wildnisgebiet Dürrenstein – Besucherprogramm 2017Jedes Jahr entwickelt die Schutzgebietsverwaltung ein weit gefächertes Exkursionsprogramm für interessierte Personen, um Verständnis für die Natur, aber auch für Schutzgebiete zu wecken. Hinweise auf sonst oft wenig beachtete Besonderheiten und das Erläutern ökologischer Zusammenhänge bewirken eine Sensibilisierung für die Bedeutung von Naturschutz. Die Bandbreite der Themen reicht vom Besuch des Rothwalds, über Führungen zu speziellen Themen, wie „Flora“ oder „Geologie“, bis hin zu Angeboten für Kinder.

Am 16.01. ist das Besucherprogramm 2017 erschienen und informiert über die Inhalte, Termine, sowie Angaben zum Schwierigkeitsgrad der geführten Wanderungen. Zu finden ist es sowohl online, als auch als Printversion.

Wir wünschen auch in diesem Jahr viel Spaß beim Erforschen, Entdecken und Genießen!

Auskunft:

 Wildnisgebietsverwaltung
Telefon: +43 (0) 680 402 12 66
bzw.  über das Kontaktformular

oder

Tourismusverein Göstlinger Alpen 3345 Göstling/Ybbs
Telefon: +43 (0) 7484 26060-60
E-Mail: info@goestling-hochkar.at
www.ybbstaler-alpen.at

Anmeldungen zu Führungen

Anmeldungen sind seit dem 16. Jänner 2017 um 10.00h möglich.
Dazu gibt es auf jeder Seite zu einer Wanderung  einen Link (Button) zum Buchungssystem des Tourismusvereins Göstlinger Alpen.
Anmeldungen zu Wanderungen können nur ausschließlich über dieses Buchungssystem entgegengenommen werden.

→ Weiter zur Veranstaltungsübersicht

Moorexkursion "Das Hochmoor Leckermoor" am Montagnachmittag, Mittwochvormittag und Freitagnachmittag:
Bitte  melden Sie sich direkt bei Familie Zettel (Ablass) unter Tel.: 07484/2422 an.

"Wandern, Spielen, Entdecken - für Familien mit Kindern am Leckermoor":
Anmeldungen  direkt bei Monika Zettel unter Tel.: 0664/73000548


NP Kalkalpen: OGH bestätigt Schadenersatzanspruch nach Luchsabschuss

Der Oberste Gerichtshof hat der Revision des Nationalpark Kalkalpen Folge geleistet und das erstinstanzliche Schadenersatzurteil des Bezirksgerichtes Steyr bestätigt. Demnach ist die wegen eines Luchsabschusses vom Strafgericht rechtskräftig verurteilte Ingrid Wolfsteiner schuldig, dem Nationalpark Kalkalpen € 12.100,- Schadenersatz zu leisten. Überdies hat die Beklagte die bestimmten Kosten des zivilgerichtlichen Berufungs- und Revisionsverfahrens zu ersetzen (Presseinformation Nationalpark Kalkalpen, 11.1.17).

Luchs mit Jungem (Foto: ScienceVision)
Luchs mit Jungem (Foto: ScienceVision)

Während das Bezirksgericht Steyr eine strafrechtlich verurteilte Jägerin für einen von ihr gewilderten, streng geschützten Luchs zu einer Schadenersatzzahlung an den Nationalpark Kalkalpen verpflichtete, hat das Landesgericht Steyr als Berufungsgericht entschieden, dass das Schadenersatzbegehren abgewiesen wird. „Dieser Spruch des LG Steyr sorgte österreichweit für Aufsehen und Unverständnis, weshalb wir eine Revision beim OGH beantragt haben. Der Oberste Gerichtshof folgte unserer Rechtsansicht, wonach Nationalparks unter anderem die Aufgabe haben, artengeschützte Tiere zu schützen und deren Bestand zu sichern. Wiederansiedlungsprojekte, wie LUKA – Luchs in den Kalkalpen, werden gemeinsam mit der Jägerschaft, dem WWF, dem Naturschutzbund und den Österreichischen Bundesforsten im Auftrag der Republik Österreich, der Bundesländer und der Europäischen Union mit hohem Aufwand, viel ehrenamtlichem Engagement und nicht zuletzt mit Steuer- und Spendengeldern umgesetzt. Wir freuen uns über den Ausgang des Verfahrens, weil die OGH-Entscheidung wegweisend für alle Artenschutzprojekte in Österreich sein wird“, teilt Nationalpark Direktor Dr. Erich Mayrhofer mit.

Zusammen mit der Novelle des OÖ Jagdgesetzes, wonach die Verhängung eines Waffenverbotes künftig zum sofortigen Entzug der Jagdkarte führt und bei einer strafgerichtlichen Verurteilung wegen vorsätzlicher Schädigung des Tierbestandes – wie im Falle eines Luchsabschusses – die Jagdkarte nun für bis zu sieben Jahre statt bisher drei Jahre entzogen werden kann, stellt die OGH Entscheidung eine wirkungsvolle Unterstützung der Wiederansiedelungsprogramme von geschützten Tieren dar.

Rückfragehinweise: Dr. Erich Mayrhofer, Nationalpark Direktor, Tel. 0664-5248502; erich.mayrhofer@kalkalpen.at


NP Kalkalpen wendet sich an den Obersten Gerichtshof

Der Nationalpark Kalkalpen wendet sich an den Obersten Gerichtshof, denn ein abweisendes Schadenersatzurteil nach einem Luchs-Abschuss begünstigt die Wilderei an geschützten Arten (Presseinformation Nationalpark Kalkalpen, WWF und Naturschutzbund vom 28.10.16.).

Jungluchs (Fotograf: Michael Kronsteiner)
Jungluchs (Fotograf: Michael Kronsteiner)
Luchs "Juro" (Fotofalle, NP Kalkalpen)
Luchs "Juro" (Fotofalle, NP Kalkalpen)

Während das Bezirksgericht Steyr eine strafrechtlich verurteilte Jägerin für einen von ihr gewilderten, streng geschützten Luchs zu einer Schadenersatzzahlung an den Nationalpark Kalkalpen verpflichtete, hat das Landesgericht Steyr als Berufungsgericht entschieden, dass das Schadenersatzbegehren abgewiesen wird. Dieser jüngst ergangene Spruch sorgte österreichweit für Aufsehen und Unverständnis.

Die illegale Tötung stark gefährdeter und international geschützter Wildtiere ist kriminell und daher strafbar. Dass dafür keine Ersatzzahlung zu leisten sei, hat für den Nationalpark Kalkalpen, den WWF Österreich und den Naturschutzbund eine „fatale Signalwirkung für alle Artenschutz-Projekte in Österreich“. Mit derartigen Rechtsauslegungen werde Wilderei zum Kavaliersdelikt erklärt und potentielle Täter geradezu ermutigt, sich in der heimischen Natur zu „bedienen“ und sich so kostspielige Jagdreisen in ferne Länder zu „ersparen“. Der Nationalpark legte daher am 14. Oktober eine Revision gegen das abweisende Schadenersatzurteil ein und hofft, dass der OGH der Rechtsansicht des Bezirksgerichtes folgt.

Nationalparks haben unter anderem die Aufgabe, bedrohte Tiere zu schützen und deren Bestand zu sichern. Wiederansiedlungsprojekte wie LUKA – Luchs in den Kalkalpen – werden von ihnen im Auftrag der Republik Österreich, der Bundesländer und der Europäischen Union mit hohem Aufwand, ehrenamtlichem Engagement und nicht zuletzt mit Steuer- und Spendengeldern umgesetzt. „Es widerspricht dem Rechtsempfinden vieler Menschen in Österreich, dass sie für die illegalen Handlungen aufkommen sollen, die mühsam errungene Wiederansiedelungserfolge mit einem Schlag zunichte machen“, unterstreicht Josef Limberger, Obmann des Naturschutzbundes Oberösterreich. „Wenn der Wille des Staates, zum internationalen Artenschutz etwas beitragen zu wollen, einigermaßen glaubhaft sein soll, müssen solch schwächelnde Gesetze dringend repariert werden.“

Im 19. Jahrhundert ausgerottet, haben sich viele bei uns früher heimische Arten dank jahrelanger Bemühungen soweit erholt, dass sie nicht mehr unmittelbar vom Aussterben bedroht sind. Umso schwerer wiege es, wenn Einzelne eine gerade erst im Aufbau befindliche, fragile Population massiv gefährden. Erhebliche negative Auswirkungen des Steyrer Abweisungsurteils auf andere Wiederansiedlungsprojekte in Schutzgebieten, wie beispielsweise die Habichtskäuze im Wildnisgebiet Dürrenstein oder die Bartgeier in den Hohen Tauern, sind zu befürchten.

Christian Pichler vom WWF Österreich meint: „Es ist absurd, dass Österreich als einer der reichsten Staaten der Welt von den Ländern des Südens bedingungslosen Einsatz gegen die Ausrottung „exotischer“ Tierarten wie Tiger oder Nashörner erwartet, aber Wilderei mitten unter uns gesellschaftlich geduldet wird. Es wäre wohl das Mindeste, hätte der Grundbesitzer und Jagdausübungsberechtigte die moralische Größe, den Abschussvertrag mit der Täterin mit sofortiger Wirkung zu kündigen.“ Dem Vernehmen nach ist der so genannte Abschussvertrag zwischen der Täterin und dem Revierinhaber, dem Baufond der Katholischen Kirche Österreichs, Forstbetrieb Weyer, nach wie vor aufrecht. Von Minister Andrä Rupprechter fordern die NGOs einen politischen Fingerzeig gegen derartige Auswüchse der Wilderei und ein deutliches politisches Bekenntnis für den Erhalt bedrohter Alpentiere, zumal das Umweltministerium viele Artenschutzprojekte selbst mitfinanziert.

Rückfragehinweise:
Dr. Erich Mayrhofer, Nationalpark Direktor, Tel. 0664-5248502; erich.mayrhofer@kalkalpen.at
Claudia Mohl, Pressestelle WWF Österreich, Tel. 0676/83 488 203, claudia.mohl@wwf.at
Josef Limberger, Naturschutzbund Oberösterreich, Tel. 0660/2651367, Limberger_Josef@gmx.at

 


Besuch des IUCN-Gutachters

Der Rothwald, der größte Fichten-, Tannen- und Buchenurwald der Alpen soll UNESCO-Weltnaturerbe werden. 
Eine Auszeichnung die bedeutet, dass er auf Grund seiner Einzigartigkeit und Authentizität weltbedeutend ist. Mit dem Besuch des IUCN-Gutachters (Weltnaturschutzorganisation) Dave Mihalic ist ein weiterer Schritt gesetzt, um diese Anerkennung in Österreich erstmalig zu erhalten.

Bei der Gelegenheit konnten wesentliche Details in einem persönlichen Gespräch mit der Schutzgebietsverwaltung, dem Tourismus, einem Vertreter aus der Region und den Österreichischen Bundesforsten geklärt werden. Dabei wurde sichtbar, dass ein Weltnaturerbe ein sehr positiver Impuls für die Region werden kann.

Im Anschluss konnte der Experte, dem herausfordernden Wetter trotzend, bei der Begehung der nominierten Flächen deren Zustand überprüfen und dokumentieren. Mihalic war von dem Gebiet sehr beeindruckt und ließ sich auch von dem Regenwetter nicht abschrecken. Nass bis auf die Haut wurden die Flächen gewissenhaft begutachtet und ihr Zustand erfasst. Die Inspektion bildet die Grundlage für seine Stellungnahme und ist somit wichtig für den weiteren Prozess.

Im Dezember findet die erste Sichtung des Gutachtens statt. Bis dahin sind vorerst alle Schritte in die Wege geleitet. Damit ist die Erlangung der Auszeichnung als Naturerbe, was bedeutet dass es auf Grund seiner außergewöhnlichen Bedeutung erhalten werden muss, ein Stück näher gerückt.

 


BM Rupprechter und LR Pernkopf im Wildnisgebiet

BM Rupprechter, LR Pernkopf und WGD-Ranger Reinhard PeknyAm 16. September 2016 besuchten Bundesminister Andrä Rupprechter und der niederösterreichische Naturschutzlandesrat Stephan Pernkopf gemeinsam mit zahlreichen weiteren Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Medien das Wildnisgebiet.

Bei Kaiserwetter konnten sich die Gäste von der Einzigartigkeit des Gebietes überzeugen.  Die Eindrücke im Urwald Rothwald hinterließen ihre Spuren bei den Gästen: Die Lebens- und Zerfallszeit eines Baumes, die im Wald-Ökosystem zwischen 1.000 und 1.500 Jahre umfasst, sowie die Baumhöhen von bis zu 60 Metern forderten den Besuchern Respekt und Demut ab.BM Rupprechter_Besuch2

BM Rupprechter zeigte sich von der Schönheit des Gebietes beeindruckt und kündigte einen weiteren Besuch mit Gästen an. Auch Landesrat Pernkopf, der schon fast Stammgast im Wildnisgebiet Dürrenstein ist, betonte, dass das Wildnisgebiet ein „Leuchtturmprojekt“ in der Naturschutzarbeit des Landes Niederösterreich sei und gratulierte den MitarbeiterInnen der Wildnisgebietsverwaltung zu deren Arbeit.

Nach einer ca. 1,5-stündigen Wanderung klang der Tag bei einem Imbiss im Jagdhaus Langböden aus.

Alle Fotos: NÖN / Christian Eplinger

 

 


Neue Vereinbarung zwischen der Forstverwaltung Langau und der Verwaltung des Wildnisgebiets

SperriedelAuf einer Länge von ca. 1,5 Kilometern grenzen Flächen der Österreichischen Bundesforste AG des Wildnisgebiet im Bereich des sogenannten Sperrriedels direkt an die Wirtschaftswälder der Forstverwaltung Langau. Diese Wälder, die aufgrund der Höhenlage von deutlich mehr als 1.000 m NN einen relativ hohen Anteil an Fichten aufweisen, wurden seit Jahrhunderten forstlich nicht genutzt.

Infolge der Stürme der letzten Jahre breitete sich kleinflächig auch in dieser Höhenlage der Borkenkäfer, insbesondere der Buchdrucker aus. Die Forstverwaltung ist daher an die Wildnisgebietsverwaltung mit der Bitte um eine gemeinsame Lösung herangetreten. Während mehrerer Gespräche und einer Begehung vor Ort mit dem zuständigen Bezirksforstinspektor wurde im Juni die Situation besichtigt. Da in diesem Bereich keine Erweiterung des Wildnisgebietes vorgesehen ist und dies auch nicht Wunsch der Forstverwaltung war, wurde eine alternative Lösung erarbeitet.

Auf einer Fläche von knapp 20 ha stellt die Forstverwaltung jegliche forstliche Nutzung ein. D. h., dass die z. T. sehr alten Bergahorne, Buchen und Fichten auch bei Schädlingsbefall nicht geschlägert werden. Um dies auch formal abzusichern, wurde dieser Streifen entlang des Sperrriedels von der Forstbehörde zum Biotopschutzwald gemäß § 32a des Österreichischen Forstgesetzes erklärt. Die Forstverwaltung muss bzw. darf daher in diesem Gebiet keine forstlichen Maßnahmen setzen. Auch wurden die Paragrafen der Wiederbewaldungspflicht und der Waldverwüstung außer Kraft gesetzt.

Als Ausgleich erhält die Forstverwaltung von der Wildnisgebietsverwaltung einen Anerkennungsbeitrag. Im Gegenzug verzichtet die Forstverwaltung auf jegliche Ansprüche gegenüber der Wildnisgebietsverwaltung, wie diese infolge der Pufferzonenregelung entstanden sind. Die Vereinbarung ist vorerst auf 15 Jahre befristet. Der vereinbarte Betrag ist durch Spendergelder abgedeckt.

Für beide Vertragspartner ist dies ein neuer Schritt in der Zusammenarbeit, der auch aus der Sicht des Naturschutzes zu begrüßen sei.


Der Verein „Freunde des Wildnisgebietes Dürrenstein“ lud zur Fahrt auf der Donau

Petition_WildniszentrumAm 13. Juli war es zum zweiten Mal soweit. Der Verein „Freunde des Wildnisgebietes Dürrenstein“ lud zu einer gemeinsamen Donauschifffahrt von Krems nach Spitz und retour. Bevor die zahlreichen Gäste das Schiff bestiegen, fand für die Vorstandsmitglieder des Vereines sowie für die Mitarbeiter der Wildnisgebietsverwaltung auf Einladung von Naturschutzlandesrat Stephan Pernkopf eine Weinverkostung in der Weinbaufachschule Krems statt. Die Besucher konnten sich dabei von der hohen Qualität Weinbaufachschule_Kremsder niederösterreichischen Weine überzeugen. Im Rahmen dieser Weinverkostung überreichte der Vorstand des Vereines Landesrat Pernkopf auch eine Petition zur Errichtung eines Wildniszentrums.

 

Ab 18 Uhr konnte das von der Fa. Brandner dankenswerter Weise unentgeltlich zur Verfügung gestellte Schiff betreten Schiffahrt_2werden. Der Präsident der „Freunde des Wildnisgebietes Dürrenstein“ Mag. Gustav Eder-Neuhauser betonte in seinen Begrüßungsworten die großartige Unterstützung des Wildnisgebietes durch die Wirtschaft. Nur durch diese Spenden konnte so manches Projekt zur Erforschung des Wildnisgebietes realisiert werden. Auch ohne Sonnenschein genossen die Persönlichkeiten aus der Wirtschaft bei einem vorzüglichen Buffet das gemütliche Zusammensein, das zum Informationsaustausch und zum Schiffahrt_17Knüpfen neuer Kontakte genutzt werden konnte.

 

Auch für das Wildnisgebiet selbst war diese Veranstaltung wieder von Erfolg gekrönt, denn es konnte so manche neue Partnerschaft ins Leben gerufen werden.

 

Alle Fotos: NÖN / Christian Eplinger

 

 


Wir feiern Hans

Schutzgebietsverwaltung_WGDAnfang des Jahres trat Johann Zehetner seinen verdienten Ruhestand an und verließ damit die Schutzgebietsverwaltung, jedoch nicht unser Team. Von Beginn an im Wildnisgebiet mit dabei, springt er mit seiner langjährigen Erfahrung immer noch unterstützend ein.

Nicht zuletzt aus diesem Grund konnten wir es uns nicht nehmen lassen ihn auf der Legsteinhütte zu feiern!

Als Dankeschön bekam er ein Fotobuch, in dem unvergessliche Momente der letzten 18 Jahre festgehalten sind. Die Bilder werden und auch in Zukunft bestimmt noch für viel Freude und einige Lacher sorgen. Zusätzlich wird das neue Messer Hans auch unterwegs an seine Zeit im Wildnisgebiet erinnern. Durch die Gravur bekommt die Einzelanfertigung eine ganz persönliche Note.

Doch bestimmt war dies nicht unser letztes gemeinsames Beisammensein und auch nicht Hans letzte gute Tat im Wildnisgebiet.


Schulausflüge ins Wildnisgebiet

Wir bauen einen BaumDie 1a der Volkschule in Scheibbs hat es vorgemacht und wir hoffen, dass noch viele weitere Schulklassen folgen werden:

Mit der Bitte eine Führung für ihre erste Klasse zu organisieren wandte sich Ingrid Füsselberger an unser Team. Das Besucherprogramm im Wildnisgebiet ist sehr vielseitig und bietet ein großes Bildungsangebot. Doch Ausflüge für Schulklassen waren bisher nur die Ausnahme. Dabei ist es besonders wichtig bei Kindern und Jugendlichen die Neugier an der Natur zu wecken.

Damit das gelingt muss ein Ausflug ins Wildnisgebiet natürlich etwas besonders abenteuerliches sein und viel Spaß machen. So ein Tag bleibt lange in Erinnerung und damit auch das erlangte Wissen.

Wir würden uns freuen, wenn auch weitere Schulen die Gelegenheit nutzen und ihre Klassenzimmer für einen Tag ins Wildnisgebiet verlegen. Gemeinsam können wir dort viele spannende Dinge entdecken und lernen.